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Religion: Geheime Parallelwelt

14.06.2010

Hamburg- spiegel.de berichtet, nach Schätzungen des Politikwissenschaftlers Carsten Frerk summiere sich das Barvermögen der kirchlichen Rechtsträger auf fünfzig Milliarden Euro. Das Vermögen sei vielfältig angelegt und fließe in der Regel im Topf des sogenannten Bischöflichen Stuhls zusammen. In diesen sollen nur der Bischof und enge Vertraute Einblick haben. Die öffentlichen Bistumshaushalte umfassten nicht alle Finanzen der jeweiligen Diözesen. Selbst gewählten Laienvertretern, die für die Finanzaufsicht zuständig sind, werde kein Einblick in den Haushalt des Bischöflichen Stuhls gewährt.
 
10_06_14_spiegel.de