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Rabattmedizin mit Risiken

14.08.2008

Berlin- Neues Deutschland greift die Debatte um Medikamenten-Rabattverträge auf. Die zwischen Pharmakonzernen und gesetzlichen Krankenkassen abgeschlossenen Verträge, in deren Folge ein Apotheker gezwungen sei, nur das Präparat des betroffenen Pharmaunternehmens herauszugeben, hätten ernste Risiken und Nebenwirkungen für die Gesundheit der Patienten. In einer Umfrage des Patientenverbands Deutsche Schmerzliga hätten fast zwei Drittel der von Umstellung auf »Rabattmedikamente« betroffenen chronischen Schmerzpatienten angegeben, dass dies »zu erheblichen Verschlechterungen ihres Zustands« geführt habe. Transparency Deutschland sehe in den Verträgen einen „Zuwachs an korruptionsförderner Intransparenz“.

08_08_13_Neues Deutschland