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Prozess gegen Speditionsriese Betz wird zum Marathon

19.09.2006

Stuttgart/Reutlingen – Am 20. September beginnt vor dem Landgericht Stuttgart der Prozess gegen Mitarbeiter der Willi-Betz-Gruppe. Nach Angaben des Handelsblatts wird den Beklagten unter anderem vorgeworfen, zwischen 1999 und 2002 Bestechungsgelder in einer Gesamthöhe von vier Millionen Euro für behördliche Genehmigungen in Georgien und Aserbaidschan gezahlt zu haben. Auch der ehemalige Vizepräsident des Bundesamtes für Güterverkehr sitzt auf der Anklagebank, weil er das Unternehmen über bevorstehende Kontrollen informiert haben soll.
06-09-18_Handelsblatt