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Pommes ja, Shrimps nein

13.10.2006

Hamburg – Die Financial Times Deutschland beschäftigt sich mit der Frage, ob die 1997 verschärfte Korruptionsgesetzgebung zu restriktiv ist. Anhand von Beispielen – etwa der Einladung von Landesministern in die VIP-Lounge des Unternehmens Energie Baden Württemberg während der Fußballweltmeisterschaft – wird eine unsichere Rechtslage konstatiert: Die Grenze zwischen legitimer Kontaktpflege und illegitimer Vorteilsgewährung sei schwer zu ziehen, seit der Tatbestand der Bestechung nicht mehr an konkrete Entscheidungen gekoppelt ist. Man sei aber auf der sicheren Seite, wenn man Veranstaltungen und Geschäftsessen in einem sachbezogenen Rahmen belässt und sich bei der kulinarischen Versorgung in Bescheidenheit übt.

06-10-10 Financial Times Deutschland