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Parallelen in der Bespitzelung bei Bahn und Telekom

12.03.2009

Hamburg- spiegel.de berichtet, dass bei der Deutsche Bahn ein weiterer Fall von Mitarbeiter-Screening bekannt geworden sei. Im Mai 2008 seien beim belgischen Ableger der Bahn-Tochter Schenker die Daten von Lieferanten mit denen aller 650 belgischen Mitarbeiter abgeglichen worden. Durch die Aktion, die offenbar auf Anweisung des damals bei der Bahn neuen Anti-Korruptions-Beauftragten Wolfgang Schaupensteiner durchgeführt worden sein soll, habe man ein Leck in den Schenker-Kassen aufspüren wollen, durch das über mehrere Jahre hinweg 43 Millionen Euro verschwunden seien. Der Datenabgleich habe kein Ergebnis erbracht. Der Fall habe sich später als Bilanzmanipulation der belgischen Schenker-Führung entpuppt, um schlechte Zahlen zu verschleiern.

09_03_07_spiegel.de