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Papst-Bank im Visier der Justiz

04.01.2010

Rom- derwesten.de berichtet, die Staatsanwaltschaft in Rom gehe dem Verdacht nach, dass das Institut für Religiöse Werke (IOR) in millionenschwere Geschäfte der Geldwäsche verstrickt sein soll. Die Kirchen-Bank werde vom Vatikan betrieben und stehe nur einem ausgesuchten Kundenkreis offen. Konkret sollen die italienischen - in diesem Sinne also ausländischen - Staatsanwälte wissen wollen, wer hinter einem Girokonto stecke, das bei einer italienischen Bankfiliale unmittelbar vor den Vatikanmauern eröffnet worden sei. Über dieses Konto, das auf den Namen „IOR” laute, sollen seit 2003 jährlich bis zu sechzig Millionen Euro an dubiosen Überweisungen getätigt worden sein.

10_01_04_derwesten.de