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Orangen aus Griechenland

13.08.2009

München- sueddeutsche.de berichtet, die weltweit praktizierten und inzwischen abgestellten Schmiergeldzahlungen der Siemens AG könnten zur Folge haben, dass Siemens in diversen Ländern auf sogenannte "schwarze Listen" gesetzt und somit für öffentliche Projekte gesperrt wird. Die Gefahr, hier ausgeschlossen zu werden, sei groß. Das wäre hart für Siemens und wohl auch ungerecht. Denn auch andere Konzerne sollen Regierungen, Behörden und Geschäftspartner bestochen haben, um lukrative Aufträge zu erhalten. Das gehe aus Ermittlungen der Münchner Staatsanwaltschaft gegen Michael Christoforakos, den früheren Siemens-Chef in Griechenland, hervor.

09_08_13_sueddeutsche.de