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Ohnmacht und Thrombosen

20.08.2009

München- Die Süddeutsche Zeitung berichtet, einer amerikanischen Studie zufolge haben Impfstoffhersteller in den USA Ärzte finanziert und mit einseitigen Informationen versorgt und so den Weg zur Zulassung des Impfstoffes gegen Gebärmutterhalskrebs (HPV) bereitet. Dessen Nutzen sei jedoch fraglich. US-Fachverbände sollen geholfen haben, den Impfstoff zu vermarkten, indem sie von Pharmafirmen erstellte Präsentationen, Dias und Broschüren verbreiteten. In Deutschland sei das wohl ähnlich gelaufen. Wenn nicht nur medizinische Argumente gezählt, sondern Profite der Firmen, Ärzte und Verbände im Vordergrund gestanden hätten, seien deren Abwägungen von Nutzen und Risiken wertlos, so die Vertreterin einer norwegischen Medizinerorganisation.

Kein Link, da Printausgabe vom 20.08.2009