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Obdachlose als "Partner" des Siemens-Konzerns

20.12.2006

Budapest/Wien – Die österreichische Presse berichtet über den Einsatz von Obdachlosen zur Geldwäsche für Siemens in Ungarn. Diese seien über Scheinfirmen formal als Projektmanager für Ausschreibungen des Innenministeriums beschäftigt worden, die hohe Fachkompetenz erfordert hätten. Die fraglichen Ausschreibungen hätte schließlich Siemens gewonnen. In diesem Zusammenhang hätten die Obdachlosen regelmäßig Beträge von Bankkonten abgehoben, die knapp unter der Grenze lag, ab der Banken Transaktionen mit Geldwäscheverdacht gemeldet werden müssten.
06-12-16_Die Presse