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Müllofen: 560.000 Euro werfen jede Menge Fragen auf

19.01.2007

Suhl - Die Zeitung Das Freie Wort berichtet über Unregelmäßigkeiten bei der Ausschreibung für die Errichtung einer Müllverbrennungsanlage. Für die europaweite Ausschreibung hätten sich acht Anbieter beworben, von denen vier in die engere Wahl gekommen seien. Nachdem die preisgünstigste Firma ausgeschieden war, weil sie eine nicht gewünschte Technologie verwenden wollte, und noch drei Firmen mit vergleichbaren Angeboten übrig waren, seien plötzlich neue Kriterien aufgetaucht, die nicht Teil der Ausschreibung waren. So sei am Ende die teuerste Firma übrig geblieben. Eines der unterlegenen Unternehmen habe vor Gericht gegen das Vergabeverfahren geklagt, später habe es sich jedoch auf einen Vergleich eingelassen. Einen Teil der Ausgleichszahlung habe das Unternehmen gezahlt, das am Ende den Zuschlag bekommen hat.

07-01-08_Freies Wort