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Moskaus Mysterien: Korruption ist die halbe Ordnung

25.02.2010

Berlin- Laut tagesspiegel.de nährt in Moskau seit ein paar Monaten ein umrätselter Roman Spekulationen über die Identität seines Autors. Der Roman, der unter einem Pseudonym geschrieben sei, trage den Titel Okolonolja (etwa: Gegen null). Der wahre Autor sei Wladislaw Surkow, der stellvertretende Leiter der russischen Präsidialadministration. Er werde als eine Art Chef-Ideologe des Kreml bezeichnet und als dritter Mann hinter Putin und Medwedew gehandelt. Der Roman breite in bemerkenswerter Offenheit all jene Malaisen aus, unter denen Russlands Staatswesen gegenwärtig leide: Korruption, Nepotismus, Willkür, Gewalt, Rassismus.

10_02_23_tagesspiegel.de