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Mehr Korruptionsbekämpfung in der neuen Nachhaltigkeitsstrategie

Berlin, 12.01.2017

Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e. V. begrüßt, dass die Bundesregierung Korruptionsbekämpfung in die neue Nachhaltigkeitsstrategie aufgenommen hat. „Armutsbekämpfung und gute Regierungsführung können nur nachhaltig umgesetzt werden, wenn der Kampf gegen Korruption angemessen berücksichtigt wird“, sagt Prof. Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland.

Die Nachhaltigkeitsstrategie verknüpft die Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDGs) mit messbaren nationalen politischen Zielen. Transparency Deutschland begrüßt, dass der Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) von Transparency International als Indikator für die Messung guter Regierungsführung verwendet werden soll.

Bei der Umsetzung der Strategie kommt es jetzt darauf an, die Bekämpfung von Korruption als Querschnittsaufgabe zu etablieren. Nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg und Korruptionsbekämpfung gehen Hand in Hand. Dieser Zusammenhang fehlt bei den  Managementregeln, sollte aber im Zuge der Umsetzung eine wesentliche Rolle spielen.

Transparency Deutschland erwartet, dass die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie transparent gemacht wird, um Überprüfung zu ermöglichen. Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg des Prozesses ist der Zugang zu den Daten bzgl. der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie – dies ermöglicht auch die aktive Beteiligung der Zivilgesellschaft in diesem Prozess.

Weitere Informationen

Die Stellungnahme von Transparency Deutschland zur Nachhaltigkeitsstrategie finden Sie hier.

Kontakt

Prof. Dr. Edda Müller
Vorsitzende

Dr. Angela Reitmaier
Leiterin der Arbeitsgruppe Internationale Vereinbarungen

Sieglinde Gauer-Lietz
Leiterin der Arbeitsgruppe Staatliche Entwicklungszusammenarbeit

Tel. +49 - 30 - 549898 - 0
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