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Marodes und korruptes Gesundheitswesen in Südosteuropa

24.02.2006

Bonn – Die Gesundheitssysteme in den Staaten Südosteuropas seien nach Ansicht von Transparency International besonders anfällig für Korruption, meldet die Deutsche Welle. So zahlten etwa in Albanien nach Angaben von Transparency International etwa 80% der Patienten Schmiergelder. Catherine Woollard, Programmkoordinatorin für Südosteuropa bei Transparency International, betone allerdings, dass es sich hierbei um ein allgemeines Problem in den postkommunistischen Staaten Südosteuropas zu handeln scheine. Vor allem niedrige Gehälter der Ärzte, unzureichende Kontrollen und ein Mangel an öffentlichem Bewusstsein erschwerten die Problematik. Die Bekämpfung und Prävention von Korruption müsse deshalb mit dem Anstoß einer öffentlichen Debatte verbunden sein.

06-02-23_Deutsche Welle