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MAN-Beschäftigte packen aus

18.06.2009

München- sueddeutsche.de berichtet, beim Amnestieprogramm des Fahrzeugkonzerns MAN sollen sich in kurzer Zeit zweihundert bis dreihundert Mitarbeiter gemeldet haben. Weder MAN noch die Staatsanwaltschaft sollen sich zum Stand der Ermittlungen geäußert haben. MAN müsse nun erst die vielen Teilnehmenden des Amnestieprogramms vernehmen. Viele sollen sich auch gemeldet haben, weil sie verunsichert gewesen seien, ob sie beispielsweise Kunden weiterhin zu Fußballspielen einladen könnten. Dennoch sei die hohe Teilnehmerzahl ein Indiz dafür, dass es bei MAN ein Schmiergeldsystem gegeben habe. In der nächsten Aufsichtsratssitzung am 8. Juli werde eine erste, interne Zwischenbilanz gezogen.

09_06_17_sueddeutsche.de