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Lobbyisten-Beruf mit Dunkelmann-Image

03.02.2006

Brüssel – Obwohl die Arbeitsfähigkeit der Europäischen Union wohl auch von der Arbeit der Lobbyisten profitiere, hätten sie in Brüssel das Image skrupelloser Strippenzieher, schreibt das Handelsblatt. Da mittlerweile rund 80 Prozent aller unternehmensrelevanten Gesetze aus Brüssel kämen, sei für die rund 15000 in Brüssel arbeitenden Interessenvertreter der direkte Draht zur Union besonders wichtig. Die Verwaltung der EU sei auf den Input der Lobbyisten angewiesen, wird die deutsche EU-Beamtin Gminder zitiert. Ein Fall wie der des US-Lobbyisten Abramoff sei jedoch in der EU unwahrscheinlich, da sich im komplexen politischen System der Union Gesetzesvorhaben nicht so einfach kippen ließen.

06-02-02_Handelsblatt