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Lobbyismus beim Emissionshandel: Wie aus Klimaschutz eine Gelddruckmaschine für Luftverschmutzer wurde

17.03.2009

Berlin- In einem Interview mit zitty.de erläutert Studienautor Matthias Corbach den Einfluss von Lobbying-Bemühungen der deutschen Stromwirtschaft auf die Ausgestaltung des Emissionshandels. Die Stromkonzerne sollen es zwar nicht geschafft haben, den Emissionshandel als Ganzes auf EU-Ebene zu verhindern. Jedoch sei es ihnen gelungen, den Handel so auszugestalten, dass ihre ökonomischen Interessen nicht gefährdet seien. So seien die Zertifikate, die in der ersten Handelsperiode unentgeltlich verteilt wurden, von den Konzernen dennoch in die Strompreise einbezogen worden.

09_03_11_zitty.de