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Landschaftspflege nach Siemens-Art

10.08.2009

Berlin- tagesspiegel.de meldet, laut Medienberichten sei die Entscheidung, dass der frühere Chef von Siemens Griechenland, Michalis Christoforakos, nach Athen überstellt wird, bereits gefallen. Wenn Christoforakos in Griechenland vor Gericht gestellt wird und zu reden beginnt, könne es ein politisches Erdbeben geben. Bei den Vernehmungen in München habe er eingeräumt, jahrelang Zuwendungen an die beiden großen politischen Parteien geleistet zu haben. Das Spendensystem, für das er zwei Prozent des Jahresumsatzes bei Siemens Hellas abzweigt haben soll, nenne der frühere Manager „Politische Landschaftspflege“. Er habe aber versichert, dass die Zahlungen mit der Vergabe von Staatsaufträgen nichts zu tun gehabt haben.

09_08_10_tagesspiegel.de