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Korruptionsvorwürfe gegen Daimler: Russland verschleppt Untersuchung

07.06.2010

Wien- oe1.orf.at berichtet, Daimler-Chrysler habe von 2000 bis 2005 in Russland fünf Millionen Euro Bestechungsgelder an Beamte gezahlt. Deren Kontonummern seien bekannt. Folgen gebe es trotzdem keine. Erst auf persönliche Anordnung von Präsident Medwedew habe die russische Staatsanwaltschaft Unterlagen zu dem im März in den USA gefällten Urteil angefordert, in dem Daimler 185 Millionen Dollar Strafe für Bestechung in 22 Ländern gezahlt habe. Nun sollten die Ermittlungen  eingestellt werden, da man keinen Dolmetscher zum Übersetzen der Unterlagen gefunden habe. Die Ermittlungen führe das Innenministerium, welches selbst auf der Liste der bestochenen Behörden erscheine.

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