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Korruptionsverdacht: Transplantations-Experte vor Gericht

26.11.2009

München- Laut merkur-online.de steht ein Transplantations-Experte wegen Korruptionsverdachts vor Gericht. Die Anklage gegen den emeritierten Professor laute auf Vorteilsannahme in 38 Fällen. Sein Verein der Freunde und Förderer der Transplantationschirurgie im Klinikum Großhadern habe Spenden gesammelt, mit denen so genannte „Drittmittelstellen“ geschaffen worden seien. Finanziert worden seien auch Kongressreisen und Symposien sowie „nicht zuletzt die Bezahlung des Angeklagten selbst“, so der Staatsanwalt. Gespendet haben sollen fast nur Pharma-Unternehmen, deren Medikamente das Transplantationszentrum eingesetzt habe. Der Professor sei für die Unternehmen auf seinem Gebiet ein „Meinungsmacher“, dessen Spendenaufrufen man sich „aus geschäftlichen Gründen praktisch nicht widersetzen konnte“.

09_11_23_merkur-online.de