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Korruptionsstaatsanwalt ermittelt

30.07.2009

Wien- derstandard.at berichtet, zwei frühere Manager von Siemens Österreich sollen unter Verdacht stehen, Bestechungszahlungen geleistet zu haben. Laut einem Sprecher der Korruptionsstaatsanwaltschaft werde der Verdacht von Schmiergeldzahlungen geprüft. Im Kern gehe es darum, zu eruieren, ob Consulter-Verträgen auch tatsächlich Leistungen zu Grunde lagen. Nach Recherchen der Zeitung sollen die beiden hochrangigen Ex-Siemensianer ab und an in die Konzernzentrale nach München gereist sein, um am dortigen "Cash Desk" Bargeld in Höhe von insgesamt circa 600.000 Euro abzuholen; in Tranchen von rund 100.000 Euro. Das Geld sei für Lobbyismus- und Berater-Dienste in südosteuropäischen Ländern bestimmt gewesen, in denen Siemens aktiv ist.

09_07_28_derstandard.at