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Korruptionsskandal in Ruanda

12.01.2009

Berlin- taz.de berichtet, dass Ruandas Regierung den staatlichen Hilfsfonds Farg (Fonds d´Assistance aux Rescapés du Génocide) für Überlebende des Genozids untersuche, da dieser eine „Melkkuh für skrupellose Offizielle" sei. Siebzehn mutmaßliche Fälle groß angelegter Veruntreuung von Fondsgeldern würden derzeit untersucht. Zuvor sei dem Farg durch Regierungsmitglieder massive Korruption vorgeworfen worden. Bis zu neunzig Prozent aller Kommunalbehörden seien darin verwickelt, so der Staatssekretär für lokale Verwaltung, Eugène Barikana.

09_01_09_taz.de