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Korruptionsjäger will mehr Personal und Kompetenzen

04.01.2010

Wien- derstandard.at berichtet, die Antikorruptionsstaatsanwaltschaft in Österreich habe im Jahr 2008 1.730 Anzeigen behandelt, 16 Fälle zur Anklage gebracht und zwei Millionen Euro eingefroren - dies sei keine schlechte Bilanz, wenn man bedenke, dass die Spezialbehörde inklusive Leiter Walter Geyer nur über sieben Staatsanwälte und einen aus dem Finanzministerium zugeteilten Experten verfüge. Die derzeitige Besetzung werde allerdings nicht ausreichen, um künftig alle Korruptionsanzeigen zu bewältigen. Derzeit bearbeite jeder Staatsanwalt schon mehr als vierzig Fälle.

09_12_29_derstandard.at