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Kanther rückt ins Zentrum des Schwarzgeld-Prozesses

15.03.2005

Wiesbaden - Nach einer ärztlichen Beurteilung darf der ehemalige Schatzmeister der hessischen CDU, Casimir Prinz Wittgenstein, nicht zu einer Verhandlung im Prozess um die Finanzaffäre nach Wiesbaden reisen. Wittgenstein wird zusammen mit dem ehemaligen CDU-Landesvorsitzenden Manfred Kanther und dem einstigen Berater Horst Weyrauch vorgeworfen, Ende 1983 mehr als 20 Millionen Mark aus der Parteikassen in die Schweiz geleitet und darüber an den Gremien der CDU vorbei verfügt zu haben. Wenn auch über den entstandenen Schaden relative Klarheit besteht, ist nach wie vor unklar, ob die hessische CDU die Hälfte der Summe zurückzahlen muss.

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