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Hessen-CDU: Zehn Jahre nach dem Schwarzgeld-Skandal

18.01.2010

Frankfurt/Main- fr-online.de berichtet, dass es zehn Jahre her sei, dass die Öffentlichkeit davon erfuhr, wie die CDU Geld in Aktenkoffern verschoben und Millionenbeträge an der Buchführung vorbei in die Schweiz und später nach Liechtenstein transferiert habe. Wenige Tage später sei bekannt geworden, dass Roland Koch davon früher gewusst haben soll, als er zugegeben habe. „Brutalstmögliche Aufklärung", wie er sie versprochen habe, sei das jedenfalls nicht gewesen. Koch wäre damals schon aus dem Amt des Ministerpräsidenten geflogen, wenn ihm die damalige FDP-Landeschefin und stellvertretende Ministerpräsidentin nicht den Rücken gestärkt hätte - gegen den Willen ihrer Bundespartei. Die hessische Opposition beklage bis heute, dass der CDU-Schwarzgeld-Skandal der politischen Moral dauerhaft geschadet habe.

10_01_17_fr-online.de