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Hamburger Apotheke als Zentrale für Abrechnungsbetrug ermittelt

30.04.2009

Hamburg- aerzteblatt.de berichtet, eine Hamburger Apotheke sei offenbar über Jahre die Zentrale eines professionellen Abrechnungsbetrugs gewesen. Ärzte aus dem gesamten Bundesgebiet sollen der Apothekerin seit mindestens vier Jahren unberechtigt Verordnungen zugesandt haben. Sie habe darauf den Verkauf eines in Deutschland zugelassenen Fertigarzneimittels vermerkt, den Ärzten jedoch ein preisgünstigeres, in Deutschland nicht zugelassenes Arzneimittel aus einer niederländischen Apotheke zugesandt. Auf diese Art habe sie den Erstattungsanspruch gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen geltend machen können.
 
09_04_23_aerzteblatt.de