Aktuelles
PressespiegelZivilgesellschaftWirtschaft

Geschlossene Lippen

03.04.2008

München- Laut Süddeutscher Zeitung geht die neue Konzernspitze von Siemens dem Verdacht nach, dass Korruptionsdelikte wiederholt mit hohen Schweigegeldzahlungen vertuscht worden seien. So habe beispielsweise Anfang 2005 ein früherer Berater aus Saudi-Arabien 35 Millionen Euro für seinen vorzeitig aufgelösten Vertrag bekommen. Der Berater soll laut Aussagen mehrerer Beschuldigter nach der Kündigung seines Beratervertrags gedroht haben, über angebliche Korruptionsdelikte auszupacken. Siemens untersuche, ob die in derlei Fällen ausgegebenen Beträge zurückgefordert werden können, sei es von den eigenen Managern oder den Empfängern des Geldes.

08_04_01_Süddeutsche.de