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Früherer Müllmanager steht wieder vor Gericht

04.06.2009

Rhein-Sieg-Kreis- rundschau-online.de berichtet, der frühere Geschäftsführer der Rhein-Sieg-Abfallwirtschaftsgesellschaft (RSAG), Karl-Heinz Meys, stehe erneut vor Gericht. Von Müllmulti Hellmut Trienekens soll er - so der Richterspruch - mit über zwei Millionen Euro bestochen worden sein. Die Staatsanwaltschaft werfe Meys jetzt vor, mit einem ebenfalls angeklagten Bauunternehmer zu Lasten der RSAG Verträge über die Entsorgung von Bauschutt gemacht zu haben. Beim Bau einer ICE-Trasse im Jahr 1998 soll Meys die Preisstaffel für die Entsorgung von Bauschutt im Vertrag aufgehoben haben. Der Schaden betrage laut Anklage über 800.000 Euro. Vor fast fünf Jahren sei Karl-Heinz Meys wegen Bestechlichkeit im Amt und Steuerhinterziehung zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt worden.

09_05_26_rundschau-online.de