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Ferrostaal soll Mbeki bestochen haben

04.08.2008

Johannesburg- Laut WAZ erhielt ein Konsortium unter Federführung des Essener Unternehmens MAN Ferrostaals 1999 den Auftrag, drei U-Boote im Wert von insgesamt 660 Millionen Euro anzufertigen. Dafür soll Ferrostaal Schmiergeld in Höhe von 30 Millionen Rand (damals rund acht Millionen Mark) an den südafrikanischen Staatspräsidenten Thabo Mbeki bezahlt haben. Mbeki habe südafrikanischen Ermittlern mitgeteilt, dass er den größten Teil der Summe (28 Millionen Rand) an den regierenden Afrikanischen Nationalkongress (ANC) weitergeleitet habe, während die verbleibenden zwei Millionen Rand an den für den Waffeneinkauf zuständigen Vizepräsidenten Jacob Zuma gegangen seien. 08_08_03_WAZ