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Europarats-Konvention gegen Manipulation von Sportwettbewerben

Berlin, 22.05.2019

© Paul Bergmeir / Unsplash

Die Europarats-Konvention gegen die Manipulation von Sportwettbewerben wird am 1. September 2019 in Kraft treten, nachdem die Schweiz als fünftes Land – nach Norwegen, Portugal, der Republik Moldawien und der Ukraine – die Konvention ratifiziert hat. Die Konvention ist eine wichtige Grundlage für ein international koordiniertes Vorgehen gegen sogenanntes "Match-Fixing".

Die EU-Mitgliedstaaten, darunter auch Deutschland, halten sich wegen Bedenken von Malta mit der Ratifizierung weiter zurück. Am 6. Juni 2019 wird auf Einladung des Bundesinnenministeriums mit der Konstituierung der von der Konvention geforderten "Nationalen Plattform" auch auf nationaler Ebene ein erster Schritt zur Verbesserung der Zusammenarbeit gemacht. Transparency Deutschland wird sich im Rahmen der Nationalen Plattform insbesondere für umfassende Prävention in allen Sportarten einsetzen.