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EU knickt gegenüber Serben ein

17.12.2009

Berlin- Laut handelsblatt.com hat die EU in Bosnien-Herzegowina dem massiven Druck der serbischen Teilrepublik Republika Srpska nachgegeben. Serbiens Regierungschef Milorad Dodik habe mit einem Referendum gegen internationale Auflagen gedroht, mit denen er zur Korruptionsbekämpfung gezwungen werden sollte. Die EU habe den Hohen Repräsentanten und EU-Sondergesandten, Valentin Inzko, nicht dazu aufgefordert, seine Anordnungen zu ändern: internationale Richter und Staatsanwälte, die an bosnischen Gerichtshöfen Fälle organisierter Kriminalität und von Korruption bearbeiten, sollen nicht mehr als Entscheider tätig sein dürfen.

09_12_17_handelsblatt.com