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„Es wäre wohl besser gewesen, Gundolf Fleischer hätte sein Landtagsmandat abgegeben, bevor er Finanzstaatssekretär wurde“

11.02.2010

Stuttgart- In einem Interview mit staatsanzeiger.de sagt Sebastian Wolf, Vorstandsmitglied von Transparency Deutschland, in der Kies-Affäre sei der böse Schein entstanden, dass die „Spenden der in Fleischers und Finanzminister Stächeles Wahlkreisen beheimateten Kiesfirmen für die CDU und Fleischers politisches Handeln etwas miteinander zu tun haben könnten“. Ein korruptiver Verstoß gegen das Parteiengesetz liege wahrscheinlich nicht vor. Problematisch sei ein Interessenkonflikt von Herrn Fleischer. „Als Finanzstaatssekretär müsse er zum Wohl des Landes die billigere Lösung bevorzugen. Als Wahlkreisabgeordneter schlägt sein Herz vermutlich für die Unternehmen. Deshalb wäre es vielleicht besser gewesen, er hätte sein Mandat abgegeben“, so Wolf.

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