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„Eine ganze Reihe von Fehlers und Versäumnissen“ - Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland kritisiert den Umgang Berlins mit dem Spreedreieck Investor“

12.06.2010

Berlin- berlinonline.de berichtet, nach Aussage von Jochen Bäumel, Vorstandsmitglied von Transparency Deutschland, sind beim Verkauf eines Grundstückes am Berliner Spreedreieck an einen Investor große Fehler entstanden. So sei das Areal verkauft worden, ohne vorher die tatsächlichen Baurechte zu prüfen. Damit sei dem Lobbying des Investors Tür und Tor geöffnet worden, wodurch  dieser höher und größer habe bauen dürfen als geplant. Zudem sei ein S-Bahneingang verkauft worden, obwohl dieser der Deutschen Bahn gehöre, wodurch das Land Berlin einen Preisnachlass von 8,7 Millionen Euro gewähren musste. Durch die Fehler sei laut Rechnungshofbericht ein Schaden von 8,9 Millionen Euro entstanden; bedauerlicherweise sei der Bericht nicht öffentlich zugänglich.

10_06_12_berlinonline.de