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Ein Dreh zuviel

31.08.2009

München- sueddeutsche.de berichtet, Unterlagen, die der Zeitung vorliegen, deuteten auf ein ausgedehntes System der Vetternwirtschaft beim Norddeutschen Rundfunk hin. Die Staatsanwaltschaft Hamburg prüfe den Fall bereits. Der NDR habe die Leiterin des Programmbereichs Fernsehfilm, Doris Heinze, in diesem Zusammenhang bereits suspendiert. Zwei von Heinze beauftragte Drehbuchautoren, die unter den von ihr angegebenen Namen für Nachfragen nicht zu erreichen waren, seien tatsächlich ihr Ehemann und ihre Agentin. Doch der Fall gehe weit über die Begünstigung des eigenen Ehemanns hinaus. Es tauchten immer mehr Ungereimtheiten auf; so habe beispielsweise eine Agentur, mit der Heinze oft zusammenarbeitete, mehrmals hohe Beträge für wahrscheinlich fiktive Leistungen gezahlt.

09_08_29_sueddeutsche.de