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Dresdner Firma in Bühnen-Korruptionsaffäre verstrickt

22.02.2006

Leipzig- Im Rahmen der Affäre um illegale Preisabsprachen und Bestechungen bei der Auftragsvergabe zur Errichtung von Bühnenbauten haben die Beschuldigten in Leipzig jede Schuld von sich gewiesen, berichtet die freie Presse. Indes habe die Staatsanwaltschaft in München die Ermittlungen gegen 29 Theater- und Opernhäuser in Deutschland aufgenommen. Es solle geklärt werden, in welchem Maß die Opern- und Theaterhäuser bei der Vergabe von notwendigen Bühnenrestaurationen durch unfaire Preisabsprachen geschädigt worden sind. Als Reaktion sei von der Stadt Leipzig ein juristisches Vorgehen gegen die Firma angekündigt worden, welche im Jahre 2001 den Zuschlag bei der Auftragsvergabe zur Restauration der Bühne der Leipziger Oper erhalten hatte.

06-02-21_freiepresse