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Drei Jahre nach Skandal im Gilchinger Tiefbauamt; Ex-Rathausmitarbeiter muss doch vor Gericht; Staatsanwaltschaft wirft 66-Jährigem vor, Aufträge für Straßenerschließungen nicht korrekt vergeben zu haben

25.05.2009

Gilching – Süddeutsche Zeitung berichtet, ein früherer leitender Mitarbeiter des Gilchinger Tiefbauamts müsse auf die Anklagebank des Starnberger Amtsgerichts. Die Staatsanwaltschaft München II werfe dem 66-Jährigen Untreue im Zusammenhang mit einer Auftragsvergabe für Straßenerschließungen vor.
Der ehemalige Rathausmitarbeiter soll die Arbeiten ohne vorherige öffentliche Ausschreibung an eine Firma vergeben haben, die mehr als 330.000 Euro für den Auftrag kassiert habe. Laut Oberstaatsanwalt Rüdiger Hödl sei der Kommune dadurch ein Schaden von rund 58.000 Euro entstanden.

kein Link, da Printausgabe vom 23. und 24. Mai 2009