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Die Vereinigten Staaten kündigen ihre Anti-Korruptionsbemühungen für Extractive Industries auf

02.11.2017

New York – Laut reuters.com (02.11.2017) haben die USA die Umsetzung der Initiative für Transparenz im rohstoffgewinnenden Sektor (EITI) gestoppt. Es habe bereits seit Anfang des Jahres Zweifel gegeben, ob die USA weiterhin die EITI-Vorgaben umsetzen würden. EITI sei eine internationale Initiative unter Beteiligung zahlreicher Nichtregierungsorganisationen, Unternehmen und Staaten, die sich speziell mit der Transparenz der Einnahmen aus dem Abbau von Rohstoffen befasse, insbesondere in Ländern des globalen Südens. Laut dem internationalen EITI Vorstand, Fredrik Reinfeldt, sei es wichtig, dass ressourcenreiche Länder wie die USA mit gutem Beispiel und eigener Berichterstattung voran gingen. Der Umsetzungsstopp sei daher eine große Enttäuschung. Die USA blieben weiterhin Unterstützer des internationalen EITI-Prozesses. Deutschland habe im August diesen Jahres den ersten EITI-Bericht eingereicht und machte damit einen wichtigen Schritt in Richtung EITI-Vollmitgliedschaft.

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