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Die heikle Beziehung des Herrn Wolfowitz

11.04.2007

Hamburg – Wie die Financial Times Deutschland berichtet, gebe es Verdächtigungen über Zahlungen der Weltbank an die Lebensgefährtin des Weltbankpräsidenten Wolfowitz, Shaha Riza. Riza habe vor der Wahl von Wolfowitz auch bei der Weltbank gearbeitet und habe dann, wie bankenintern erforderlich, den Arbeitsplatz gewechselt. Das Gehalt für Ihre neue Arbeit beim US-Außenministerium bekomme sie aber noch immer von der Weltbank und „nicht einmal im Teil vom US-Steuerzahler“. Zudem sei Riza einen Tag vor ihrem Jobwechsel in eine höhere Gehaltsklasse befördert worden. Diese Beförderung entspreche aus verschiedenen Gründen nicht den Regeln der Weltbank. Der Personalrat erhebe nun schwere Vorwürfe, woraufhin Wolfowitz die volle Verantwortung für die Vorgänge übernommen habe.

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