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Das schlechte Gewissen fährt mit

19.02.2009

München- sueddeutsche.de berichtet, dass der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG die Aufklärung der mutmaßlichen Datenschutzverstöße selbst in die Hand nehmen wolle. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG und zwei prominente Anwälte, der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP) und Ex-Justizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD), sollen den Staatskonzern durchleuchten. Das wirke wie ein Misstrauensvotum gegen den Bahnvorstand, dessen Prüfbericht bislang mehr Fragen aufgeworfen als Antworten geliefert habe. Es stelle sich jetzt die Frage, ob der Kampf gegen Korruption und Wirtschaftskriminalität bei der Bahn gar nicht so konsequent gewesen sei, wie der Konzernchef immer vorgegeben habe.

09_02_18_sueddeutsche.de