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Das Prinzip der politischen Landschaftspflege

28.01.2010

München- sueddeutsche.de analysiert anlässlich der FDP-Parteispendenaffäre die vor ein paar Jahren erschienene Studie „Parteigänger und Landschaftspfleger - Eine Analyse der Parteispenden großer deutscher Unternehmen 1984-2005" des Max-Planck-Instituts. Martin Höpner, der Autor der Studie, halte es für „weltfremd“, dass Spenden „ausschließlich altruistischen Motiven der Unternehmensleitungen" folgten. Höpner habe 125 Spendenfälle analysiert. 74 der Zuwendungen seien ausschließlich an die Unionsparteien und die Liberalen adressiert gewesen; nur sechs der Spenden seien gezielt zur Unterstützung der SPD oder der Grünen gezahlt worden. Der Rest seien sogenannte lagerübergreifende Spenden gewesen, wie sie die Automobilbauer oder Versicherungskonzerne bevorzugten.

10_01_26_sueddeutsche.de