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Das Kanzleramt ist keine Festhütte

27.08.2009

München- In einem Interview mit sueddeutsche.de spricht der Parteienrechtler Martin Morlok über die Auslagerung von Gesetzentwürfen durch Wirtschaftsminister Guttenberg, die „Ackermann-Party“ im Kanzleramt und die Dienstwagenaffäre der Gesundheitsministerin Schmidt. Ersteres habe seiner Meinung nach eine deutlich eigene Qualität: Schwieriger als die finanziellen Aspekte sei, dass viele Anwaltskanzleien und besonders die, die Guttenberg engagiert habe, Mandate von Banken haben. Damit werde die alte Idee, dass wir einen öffentlichen Dienst haben, der dem Gerangel privater Interessen enthoben ist, ad absurdum geführt, so Morlok.

09_08_25_sueddeutsche.de