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Causa Mensdorff: Darabos kritisiert Ablasszahlungen

11.02.2010

Klagenfurt- Laut kleinezeitung.at hofft der österreichische Verteidigungsminister Darabos ungeachtet der Schelte durch Justizministerin Bandion-Ortner auf gerichtliche Konsequenzen aus der Korruptionsaffäre rund um den britischen Rüstungskonzern BAE und dessen Lobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly in Österreich. Bandion-Ortner habe sich am Montag, den 08. Februar 2010, gegen politische Einmischungen in die Arbeit der Justiz verwehrt. Darabos habe vor dem Ministerrat neuerlich bekräftigt, dass die „Ablasszahlung“ des Rüstungskonzerns an die USA und Großbritannien nicht automatisch zum Ende der Strafverfahren in Österreich führen könne. Sollte Mensdorff-Pouilly in Österreich straffrei ausgehen, wolle Bundeskanzler Faymann auf EU-rechtliche Änderungen drängen.

10_02_09_kleinezeitung.at