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Bekämpfung der Geldwäsche: Kommission ergreift Maßnahmen gegen 15 Mitgliedstaaten wegen Versäumnissen bei der Umsetzung

16.06.2008

Brüssel- Laut einer Pressemitteilung der Europäischen Kommission werden Vertragsverletzungsverfahren gegen 15 Mitgliedstaaten eingeleitet, weil sie die dritte Richtlinie zur Bekämpfung der Geldwäsche nicht in nationales Recht umgesetzt hätten. Die Richtlinie betreffe neben dem Finanzsektor Rechtsanwälte, Notare, Wirtschaftsprüfer, Immobilienmakler und Kasinos sowie Treuhand- und Unternehmensdienstleister. Auch Deutschland werde im ersten Verfahrensschritt zur Abgabe einer begründeten Stellungnahme aufgefordert. Die Richtlinie sollte bis zum 15. Dezember 2007 umgesetzt werden.

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