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Aufregung um Gripen in Tschechien

27.02.2007

Wien – Bei der Anmietung von 14 schwedischen Jagdflugzeugen vom Typ „Jas-39 Gripen“ für die tschechische Luftwaffe sei die Vorgehensweise korrupt gewesen, so der Kurier Online. Es heißt, Vermittler hätten Gelder in Höhe von mehr als 100 Mio. Euro kassiert. Nach Aussage eines anonymen Mitarbeiters von „Gripen International“ habe Steve Mead, der zuständige Leiter der Verkaufskampagne des Unternehmens in Prag, offen über die Zahlung von Schmiergeldern gesprochen. Ebenfalls in den Bestechungsfall verwickelt sei der Mann der Ex-Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat, Alfons Mensdorff-Pouilly, so wie der Chef des tschechischen Rüstungskonzerns Omnipol, Richard Hava, und der ehemaligen Sportminister Otto Jelinek.
07-02-23_Kurier Online