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Auch das Zivilrecht ist eine Waffe gegen Korruption

20.10.2006

Frankfurt – In der Frankfurter Allgemeinen weisen zwei Rechtsanwälte darauf hin, dass sich die öffentliche Wahrnehmung von Korruptionsfällen auf ihre strafrechtliche Dimension reduziert. Sie plädieren dafür, dem Zivilrecht mehr Bedeutung beizumessen: Eine konsequente Durchsetzung von Ansprüchen der geschädigten Unternehmen könne die Korruptionsparteien härter treffen als andere Formen der Sanktion. Die Autoren betonen, dass sie dabei nicht nur an Schadensersatzansprüche denken, sondern auch an die eventuelle Nichtigkeit der unter unlauteren Methoden zustande gekommenen Verträge.

06-10-17_Frankfurter Allgemeine