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Anti-corruption lawsuits will net more big fish after Siemens scandal

07.12.2009

Bonn- Laut dw-world.de könnten die Vereinbarungen zu Schadensersatzzahlungen, die Siemens mit neun Ex-Vorstandsmitgliedern ausgehandelt hat, die Grundsätze der Unternehmensführung nachhaltig verändern. Das Beispiel des Ex-Siemens-Chefs, Heinrich von Pierer, zeige, dass Führungskräfte in Unternehmen nicht notwendigerweise selbst direkt korrupt gehandelt haben müssen, um ins Visier der Strafverfolgungsbehörden zu gelangen. Die Verletzung der Aufsichtspflicht durch unzureichende Korruptionsprävention reiche hierzu bereits aus. Der rechtliche Nachweis einer Verletzung der Aufsichtspflicht sei jedoch schwierig, meint Christian Humborg, Geschäftsführer von Transparency Deutschland: „Wie soll man beweisen, dass jemand von einem Vorgang wusste, sich jedoch dazu entschied, nicht zu handeln?“

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