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Anklage gegen Ex-Manager wegen Betrugs

31.01.2006

Rostock – Zwei ehemalige Geschäftsführer der Entwicklungs Compagnie Heiligendamm (ECH) müssten sich wegen bandenmäßigen Betrug, Steuerhinterziehung, Bestechlichkeit, Urkundenfälschung und Geldwäsche vor der Staatsanwaltschaft Rostock verantworten, berichtet e110 unter Berufung auf die Ostsee-Zeitung. Bei der Bauplanung des Grand Hotels in Heiligendamm sollen die beiden Angeklagten ohne Wissen ihres Vorgesetzten Verträge mit dem früheren Generalplaner der Gruppe, dem Architekturbüro KSH Düsseldorf, abgeschlossen haben, so dass beide Seiten einen unrechtmäßigen Gewinn erzielt hätten. Die ECH hätte bereits 2001 einen der beiden Ex-Geschäftsführer auf Herausgabe von 343000 Euro verklagt, die er als Schmiergeld von der KSH erhalten haben soll.

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