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„Alles aus einer Hand“

02.06.2009

München- Süddeutsche Zeitung berichtet, die Bayerische Landeszentrale für neue Medien habe das von ihr zugelassene „Bayern-Journal“ bislang mit mehr als zehn Millionen Euro gefördert, obwohl immer wieder der Verdacht aufgekommen war, im Regionalprogramm werde reihenweise verbotene Schleichwerbung gesendet. Seit 1992 seien 378 Berichte als „auffällig“ registriert worden. Erst jetzt, nachdem ein Kredit von einem der Produzenten des „Bayern Journals“ an den ehemaligen Vorsitzenden des Medienrates - und somit damals zuständigen Medienkontrolleur - Klaus Kopka öffentlich bekannt geworden sei, habe die Landeszentrale ein Bußgeldverfahren gegen das Programm eingeleitet und die Sendelizenz widerrufen.

kein Link, da Printausgabe vom 27. Mai