Finn Heinrich zum "Europäischen Integritätsbericht"

"Defizite gibt es in den Integritätssystemen aller europäischen Länder": Finn Heinrich zum "Europäischen Integritätsbericht"

Im Podcast spricht Finn Heinrich, Forschungsdirektor von Transparency International, über den Europäischen Integritätsbericht „Money, Politics, Power: Corruption Risks in Europe“. Der Bericht basiert auf 25 nationalen Berichten, die zentrale öffentliche und private Institutionen auf ihre Maßnahmen zur Korruptionsvermeidung und -bekämpfung untersuchen. Finn Heinrich erläutert zentrale Ergebnisse dieser Untersuchung und erklärt, warum die Suche nach nur einem Rezept für ein effektives Antikorruptionssystem nicht erfolgreich sein kann. Er stellt „promising practices“ aus anderen Ländern vor und berichtet über den Erstellungsprozess und die Rolle der Europäischen Kommission.

Finn Heinrich im Interview, Juni 2012

Edda Müller zum "Nationalen Integritätsbericht"

"Transparenz darf kein Selbstzweck sein": Edda Müller zum "Nationalen Integritätsbericht"

Im Podcast spricht Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland, über den Nationalen Integritätsbericht Deutschland. Der Bericht ist Teil einer Initiative im Kampf gegen Korruption, welche vom Programm Kriminalprävention und Kriminalbekämpfung der Generaldirektion Inneres der Europäischen Kommission finanziell unterstützt wird. Edda Müller spricht über die zentralen Begriffe des Berichts, "Integrität" und "Antikorruption", und erklärt, wie das Untersuchungskonzept im deutschen Kontext Anwendung gefunden hat. Sie beschreibt die Komplexität eines effektiven Antikorruptionssystems und die von Transparency Deutschland aus dem Bericht abgeleiteten "84 Forderungen für eine integere Republik".

Edda Müller im Interview, Januar 2012

Transparency im Gespräch

Im Audio-Podcast "Transparency im Gespräch" von Transparency Deutschland sprechen unsere Experten über die Standpunkte von Transparency Deutschland und verschiedene Korruptionsthemen.

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Ulrike Spitz

"Das Problem wurde lange Zeit unterschätzt": Ulrike Spitz bei "Transparency im Gespräch"

Im Podcast spricht Ulrike Spitz, Mitglied der Arbeitsgruppe Sport von Transparency Deutschland, über das Thema "Spielmanipulation im Sport" sowie über das von der Europäischen Kommission finanziell unterstützte Projekt „Staying on Side: How to Stop Match Fixing“, an dem sich Transparency Deutschland beteiligt. Ulrike Spitz erläutert die Zusammenhänge von Spielsucht, Spielmanipulation und Organisierter Kriminalität. Zudem sei Manipulation aus sportlichen Gründen ein oft vernachlässigtes Phänomen. Sie hebt die Rolle von Präventionsansätzen im Sport, insbesondere im Fußball, anhand von Beispielen hervor.

 

Transparency im Gespräch: Ulrike Spitz im Interview, Januar 2014

 

 

Finn Heinrich

"Man kann viel verändern, was man nicht messen kann": Finn Heinrich bei "Transparency im Gespräch"

Im Podcast spricht Finn Heinrich, Forschungsdirektor im Internationalen Sekretariat von Transparency International, über die Messbarkeit von Korruption und die Korruptionsforschung auf internationaler Ebene. Er stellt die quantitativen Indizes, die von Transparency International herausgegeben werden, vor und informiert über die Unterschiede in der Erhebung. Der Korruptionswahrnehmungsindex zeigt, dass die Wahrnehmung von Korruption unter den befragten Expertinnen und Experten und der Zivilgesellschaft vor Ort stark korreliert. Auf qualitativer Forschungsebene liefern die Nationalen Integritätsberichte ein umfassendes Bild über die Antikorruptionsbemühungen in den untersuchten Ländern. In Kürze wird auch der Nationale Integritätsbericht für Deutschland der Öffentlichkeit vorgestellt.

Transparency im Gespräch: Finn Heinrich im Interview, Januar 2012

Friedrich Haunert

"Jede Organisation hat die Verpflichtung, für ein Mindestmaß an Transparenz zu sorgen!": Friedrich Haunert bei "Transparency im Gespräch"

Vorweihnachtszeit ist Spendenzeit. Zu Recht genießen zivilgesellschaftliche Organisationen ein hohes Ansehen und Vertrauen in unserer Gesellschaft. Doch auch hier gilt der Grundsatz: Vertrauen ist gut- Transparenz ist besser. Friedrich Haunert spricht in der neuen Ausgabe des Transparency-Podcast über die rasante Entwicklung des Dritten Sektors und seine Rolle als "Kitt" der Gesellschaft. Ob gesetzliche Offenlegungspflichten oder freiwillige Maßnahmen wirksamer für die Vermeidung von Skandalen sind, wird diskutiert. Es gilt, das Selbstverständnis und die Haltung von Organisationen zu verändern, hin zu einer Kultur der Offenheit und Transparenz. Die Initiative Transparente Zivilgesellschaft unterscheidet sich von bereits existierenden Prüfkriterien und bietet einen guten Einstieg, sich selbst zu mehr Transparenz zu verpflichten.

Transparency im Gespräch: Friedrich Haunert im Interview, November 2011

Sylvia Schenk

"Neben den Verbänden müssen auch Spieler und Fans in die Korruptionsbekämpfung einbezogen werden!": Sylvia Schenk bei "Transparency im Gespräch"

Der Weltfußballverband FIFA gerät immer wieder aufgrund von Korruptionsvorwürfen in die Schlagzeilen. Sylvia Schenk fordert hier eine unabhängige Untersuchung durch eine international besetzte Multi-Stakeholder-Gruppe und eine umfassende Strukturreform, um insbesondere auf der Funktionärsebene mehr Transparenz zu schaffen. Zudem spricht sie im Podcast über Match-Fixing als ein Problem in allen Ligen und Antikorruptionsmaßnahmen bei Sportverbänden. Anhand der Diskussion um VIP-Tickets erläutert sie die Transparency-Forderung, sich sowohl von strafbarem als auch zweifelhaftem Verhalten im Sport fernzuhalten. Sie plädiert für einen Ethik Code und eine bessere Einbindung wichtiger Stakeholder bei der Korruptionsprävention.

Transparency im Gespräch: Sylvia Schenk im Interview, Oktober 2011

Shirley van Buiren

"Zwischen dem Bekenntnis zu mehr Unternehmensverantwortung und der realen Praxis existiert häufig eine riesige Kluft": Shirley van Buiren bei "Transparency im Gespräch"

Die Begriffe "Corporate Accountability" und "Corporate Social Responsibility" stehen heute für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln und werden von Shirley van Buiren im neunten Podcast genauer beleuchtet. Sie kritisiert, dass CSR-Berichte zwar zunehmend Bekenntnisse zur Korruptionsprävention enthalten, aber nach wie vor keine konkreten Maßnahmen benennen. Mit den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen, dem ältesten internationalen Instrument zur Förderung von verantwortungsvollem Unternehmensverhalten, wurden in allen OECD-Mitgliedstaaten Nationale Kontaktstellen (NKS) eingerichtet. Hier können Beschwerden bei Verstößen gegen die Leitsätze vorgebracht und somit verantwortungsvolles Verhalten gefördert werden. Allerdings war die Deutsche NKS in den vergangenen Jahren Weltmeister im Ablehnen von Beschwerdefällen, häufig aus rein formalen Gründen. Dies dürfte seit den im Mai dieses Jahres geltenden, revidierten Leitsätzen, die den Unternehmen eine angemessene Sorgfaltspflicht („due diligence“) bei allen Geschäftsaktivitäten und Beziehungen auferlegt, in dem Ausmaß nicht mehr möglich sein. Auf eine reale Verbesserung des verantwortungsvollen Unternehmensverhaltens darf wieder gehofft werden.

Transparency im Gespräch: Shirley van Buiren, September 2011

Gisela Ruess

"Korruptionsprävention ohne Risikoanalyse ist wie Stochern im Nebel": Gisela Rüß bei "Transparency im Gespräch"

Im Fokus der neusten Ausgabe des Transparency-Podcasts stehen die Verwaltungsbehörden auf Bundes- und Landesebene: Gisela Rüß spricht über die erheblichen Unterschiede im Umgang mit Sponsoring, was die Regelungen und deren Umsetzung sowie die Veröffentlichung von Sponsoringberichten betrifft. Die Innenministerkonferenz sei aufgefordert, ein neues Konzept zur Korruptions-bekämpfung zu entwickeln, anstatt weiterhin Umsetzungsberichte zu einem veralteten Konzept zu veröffentlichen, dass die Themen Whistleblowing und Risikoanalyse völlig außen vor lässt. Geeignete Maßnahmen zur Korruptions-prävention in Behörden sei neben der Risikoanalyse, aus der ein sogenannter "Gefährdungsatlas" erstellt wird, insbesondere die Sensibilisierung der Führungskräfte.

Transparency im Gespräch: Gisela Rüß im Interview, August 2011

Ulrike Löhr

"Korruptionsprävention auf kommunaler Ebene beginnt mit einem klaren politischen Bekenntnis": Ulrike Löhr bei "Transparency im Gespräch"
 
Ulrike Löhr spricht im Podcast über die Licht- und Schattenseiten kommunaler "Klüngel". Einerseits führt das Gefühl, aufgrund intransparenter Strukturen nichts bewegen zu können, schnell zur Politikverdrossenheit. Andererseits hat eine Gesellschaft, in der "man sich kennt", sehr gute Möglichkeiten, als Korruptionshüter einzugreifen. Getreu der Erkenntnis, dass der Fisch vom Kopf her stinkt, müssen Verwaltungsspitze und Kommunalpolitik ein klares Antikorruptionsbekenntnis abgeben. Erst dann könne Korruptionsprävention betrieben werden. Dazu zählen unter anderem Verfahren zur Vermeidung von Ämterpatronage, Regelungen für transparentes Sponsoring und Transparenz bei (potentiellen) Interessenkonflikten.
 
Transparency im Gespräch: Ulrike Löhr im Interview, Juli 2011

Peter Eigen

"Wenn Geld im Dunkeln von wenigen verwaltet wird, sind Korruption und Missmanagement unvermeidbar": Peter Eigen bei "Transparency im Gespräch"

Transparency-Gründer Peter Eigen thematisiert in der sechsten Ausgabe des Podcasts "Transparency im Gespräch" die mangelnde Transparenz im Rohstoffsektor. Erste Schritte zur Eindämmung von Rohstoffkonflikten und zur Schaffung von ziviler Kontrolle seien beispielsweise durch die EITI (Extractive Industries Transparency Initiative) erfolgt. Kritik übt er an Unternehmen, die für sich weiterhin die "Carte blanche" zur uneingeschränkten Ressourcenausbeutung beanspruchen und die Auffassung vertreten, internationale Geschäfte seien ohne Bestechungszahlungen nicht möglich. Angesichts des Leides der Bevölkerung aufgrund von Konflikten und Verarmung, empfindet er diesen Zynismus als beschämend.

Transparency im Gespräch: Peter Eigen im Interview, Juni 2011 

Edda Mueller

Foto: Danetzki

"Auch im Klimaschutz bedarf es verlässlicher und transparenter Verfahren zur Kontrolle der Geldflüsse": Edda Müller bei "Transparency im Gespräch"

Anlässlich des kürzlich veröffentlichten Globalen Korruptionsberichts von Transparency International mit dem Schwerpunktthema Klimawandel, spricht die Vorsitzende von Transparency Deutschland, Edda Müller, über die Korruptionsanfälligkeit gewisser Bereiche in der Klimaschutzpolitik, wie dem Emmissionshandel. Ein transparentes Berichtswesen, unabhängige Sachverständige bei der Zertifizierung von Klimaschutzmaßnahmen und ein betrugssicheres Handelssystem für Emmission sind für sie Lösungsansätze, um eine effiziente Verwendung der Mittel sicherzustellen. Dem Konsortium des Desertec-Projektes empfiehlt Frau Müller sich den Integritätspakt als ein Instrument zur Korruptionsvermeidung genauer anzuschauen.

Transparency im Gespräch: Edda Müller im Interview, Mai 2011 

Jochen Bäumel

Jochen Bäumel bei "Transparency im Gespräch": "Das politische System in Deutschland leidet unter dem Drehtüreffekt"

Lobbyismus und Transparenz in der Politik stehen im Fokus des vierten Podcast von Transparency Deutschland. Vorstandsmitglied Jochen Bäumel zeigt den Unterschied zwischen Korruption und Lobbyismus auf, spricht über Abgeordnetenbestechung und analysiert anhand konkreter Beispiele die Parteispenden- und Sponsoringpraxis in Deutschland. Reformbedarf sieht er bei den Offenlegungspflichten für Nebeneinkünfte von Abgeordneten. Darüber hinaus könne durch die Einführung einer Karenzzeit der sogenannte "Drehtüreffekt", also der unmittelbare Wechsel von Politikern in verwandte Bereiche der Wirtschaft, vermieden werden.

Transparency im Gespräch: Jochen Bäumel im Interview, April 2011 

Cobus de Swardt

"Transparency im Gespräch", diesmal mit Cobus de Swardt: „Neglecting the ratification of the UNCAC undermines Germany’s credibility in fight against corruption“

Im Podcast spricht diesmal Cobus de Swardt, Geschäftsführer von Transparency International, (in Englisch) über die Ereignisse in der arabischen Welt und die Verantwortung westlicher Regierungen und Unternehmen im Bezug auf Transparenz, Integrität und Verantwortlichkeit. Er erläutert den nicht-investigativen Ansatz von Transparency International, den Einfluss der Organisation im Kampf gegen Korruption und betont die weltweite Bedeutung guter Regierungsführung für die Armutsbekämpfung.

Transparency im Gespräch: Cobus de Swardt, März 2011

Anke Martiny

„Die Kassenärztlichen Vereinigungen spielen beim Aufdecken von Fehlverhalten im Gesundheitswesen nicht richtig mit!“: Anke Martiny bei „Transparency im Gespräch“

Im Podcast Nr. 2 nimmt diesmal Anke Martiny Stellung zu Betrug und Korruption im deutschen Gesundheitswesen. Sie sieht die Kassenärztlichen Vereinigungen in der Pflicht, mehr Druck auszuüben, um Misswirtschaft und Fehlverhalten entgegenzuwirken. Im Interview geht sie auf das unübersichtliche Geflecht aus Pharmaindustrie, Verbänden und der Ärzteschaft ein. Die Rolle von Transparency Deutschland sieht Anke Martiny auch in der Bewusstseinsschärfung für Interessenkonflikte und wie man mit diesen umgehen sollte.

Transparency im Gespräch: Anke Martiny im Interview, Februar 2011

Peter von Blomberg

"Die obere Unternehmensebene sieht rechtzeitig weg": Peter von Blomberg bei "Transparency im Gespräch"

Im ersten Podcast von Transparency Deutschland spricht der stellvertretende Vorsitzende, Peter von Blomberg, über Auslandsbestechung, wirksame Verhaltenskodizes und die Vorbildfunktion von Industriestaaten bei der Korruptionsprävention. Er zieht Schlüsse aus den Korruptionsskandalen bei Siemens und Daimler, spricht über unterschiedliche Standards in der Korruptionsbekämpfung und über Erfolge und Zukunftsaufgaben von Transparency Deutschland.

<div>Transparency im Gespräch: Peter von Blomberg im Interview, Januar 2011</div>

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Was macht Transparency Deutschland dagegen?

Initiative Transparente Zivilgesellschaft