Leitlinien für die Arbeit des Beirates von Transparency Deutschland

Beschlossen durch den Vorstand am 23.01.2006 (Vorschlag des Beirats vom 11.11.2005); zuletzt geändert am 30.09.2009 (Vorschlag des Beirats vom 02.11.2009)

 

Präambel

Der Vorstand von Transparency International Deutschland e.V. hat gemäß §17 der Satzung von TI-D einen Beirat eingerichtet, der die Tätigkeit und Ziele von TI-D nach innen und in der Öffentlichkeit unterstützen soll. Dabei arbeitet der Beirat vertrauensvoll mit den Organen von Transparency Deutschland zusammen.

 

§1 Aufgaben

Der Beirat berät den Vorstand aus eigener Initiative oder auf dessen Ersuchen.

Der Beirat kann – in Abstimmung mit dem Geschäftsführenden Vorstand von Transparency Deutschland (GeVo) – die Arbeit von Transparency Deutschland mit eigenen Aktivitäten  unterstützen. In der Öffentlichkeit spricht für den Beirat dessen Vorsitzende(r). Die übrigen Mitglieder können auf ihre Mitgliedschaft verweisen, sprechen jedoch in eigenem Namen. Öffentliche Auftritte im Namen von Transparency Deutschland müssen zuvor mit dem GeVo abgestimmt werden.

 

§2 Mitgliedschaft

Mitglieder des Beirates werden vom Vorstand für drei Jahre berufen. Sie sind an den Verhaltenskodex von Transparency Deutschland gebunden (Anlage 1).  Andere Formen der Selbstbindung sind im Einzelfall mit dem Vorsitzenden abzusprechen. Die Mitglieder des Beirates arbeiten ehrenamtlich. Auf Wunsch werden Sach- und Reisekosten erstattet. Die Mitgliedschaft im Beirat endet nach drei Jahren. Sie kann maximal um weitere drei Jahre verlängert werden. Der Vorstand beruft neue Mitglieder, wenn ausscheidende Beiratesmitglieder ersetzt oder wenn der Beirat erweitert werden soll. Der Beirat wird über die Verlängerung und Neuberufung von Mitgliedern informiert.

 

§3 Vorsitz

Der Beirat wählt aus seiner Mitte eine(n) Vorsitzende(n). Dessen/ Deren Amtszeit beträgt drei Jahre. Er/ Sie kann für eine zweite Amtszeit wiedergewählt werden.

 

§4 Sitzungen

Der Beirat wird mindestens einmal im Kalenderjahr einberufen. Die Vorsitzenden des Beirates und von Transparency Deutschland laden den Beirat unter Bekanntgabe der Tagesordnung ein. Der Beirat kann auch einberufen werden, wenn ein Drittel seiner Mitglieder oder der Vorstand von Transparency Deutschland dies für notwendig halten. Über die Sitzungen ist ein Ergebnisprotokoll anzufertigen und den Mitgliedern des Beirates zu übersenden.

 

§5 Beschlussfassung

Jedes Mitglied hat eine Stimme. Für Beschlüsse, die in Beiratssitzungen gefasst werden sollen, können verhinderte Beiratsmitglieder ihre Stimme schriftlich übermitteln. Außerhalb von Sitzungen sind schriftliche Abstimmungen zulässig. Wenn nicht anders gewünscht, gilt der mail- bzw. Brief-Wechsel als Ergebnisprotokoll. Der Beirat ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist bzw. ihre Stimme schriftlich übermittelt hat.

 

§6 Koordination

Der Beirat wird in seiner Arbeit von einer/einem vom Vorstand zu benennende(n) Koordinator(in) unterstützt, insbesondere bei der Vorbereitung der Beiratssitzungen, der Information über die Aktivitäten von Transparency Deutschland und der Vermittlung der Zusammenarbeit zwischen Beiratsmitgliedern  und anderen Organisationseinheiten von Transparency Deutschland.

 

§7 Inkrafttreten der Leitlinien

Die Leitlinien treten in Kraft, sobald sie vom Vorstand beschlossen und vom Beirat bestätigt wurde.

 

Anlage: Verhaltenskodex

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