• Gesetzesentwurf zur EU-Geldwäscherichtlinie

    Berlin, 24.04.2017 - Der heute im Finanzausschuss diskutierte Gesetzesentwurf zur Umsetzung der vierten Antigeldwäscherichtlinie der EU sieht ein Transparenzregister vor, in dem Unternehmen und Stiftungen ihre wahren wirtschaftlichen Eigentümer auflisten sollen. Leider wird dieses mächtige Instrument im Kampf gegen Korruption, Geldwäsche und Steuerhinterziehung an entscheidenden Stellen entschärft. Vorauseilend wird z.B. denjenigen entgegengekommen, die auch „nach umfassender Prüfung“ keine natürliche Person als Eigentümer ermitteln können. Denn dann reicht es dem  Gesetzesentwurf, die Geschäftsführung als Ersatz anzugeben. So werden unnötig einfache Verschleierungsmöglichkeiten geschaffen. 

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    Nachhaltigkeitsberichte deutscher Großunternehmen

    Über Parteispenden und Lobbying wird geschwiegen

    Berlin, 18.04.2017 -

    Transparency Deutschland fordert, eine Berichtspflicht über Parteispenden und Lobbying in die Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI) zu integrieren. In den entlang der GRI-Leitlinien erstellten Nachhaltigkeitsberichten deutscher Großunternehmen wird zu Fragen der Einflussnahme auf politische Entscheidungen weitestgehend geschwiegen. Die Leitlinien sollten die Unternehmen an diesem Punkt stärker in die Pflicht nehmen. Eine Studie von Transparency Deutschland kommt zu dem Ergebnis, dass Informationen über Lobbying deutlich hinter dem – bereits niedrigen – Niveau früherer Berichte zurückbleiben. Zur Pressemitteilung

  • Weiterbildungsangebote

    Berlin, 20.04.17 - Die Transparency International School on Integrity (TISI) ist ein jährliches Antikorruptionstraining. Ziel ist es eine konstruktive Lernatmosphäre zu schaffen, in der Theorie und Praxis durch direkten Austausch verbunden werden. Behandelt werden die neuesten Entwicklungen im Bereich Korruptionsbekämpfung und Verantwortungsbewusstsein, die in neue Antikorruptionsmaßnahmen umgesetzt werden sollen.

    Die Summer School findet vom 10. bis 16. Juli 2017 in Vilnius (Litauen) statt. Der Bewerbungsschluss ist der 1. Mai 2017. Das Angebot richtet sich an höhersemestrige Studenten, Absolventen und junge Berufstätige (bis 30 Jahre). Mehr Infos gibt es hier.


    Code of Conduct und EURO 2024

    Berlin, 11.04.2017 - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird sich um die Europameisterschaft 2024 bewerben. 17 Städte kommen derzeit als Austragungsorte in Frage. Doch nur zehn können in die offizielle Bewerbung aufgenommen werden – über die Aufnahme entscheidet ein Bewerbungskomitee. Gemeinsam mit Transparency Deutschland wurde ein Code of Conduct erarbeitet, der als verbindliche Leitlinie für DFB-Präsidium und Bewerbungskomitee gilt. Sylvia Schenk, Leiterin der Arbeitsgruppe Sport: "Mit dem Code of Conduct wurde eine gute Grundlage für einen fairen Entscheidungsprozess geschaffen – jetzt liegt es an allen Beteiligten, dies auch entsprechend umzusetzen." Zur Pressemitteilung des DFB

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